Dauerblüher im Sommer – die Margerite

Mit ihren weißen Zungenblüten und dem gelben Tupfer in der Mitte gehören Margeriten zu den Klassikern unter den Sommerblumen. Ich mag sie einfach, sie sind hübsch anzusehen, pflegeleicht und haben eine Blühzeit vom Frühsommer bis in den Herbst. Wegen ihrer Beliebtheit gibt es inzwischen auch Züchtungen in Gelb, rosa und violett, mit gefüllten oder besonders großen Blüten. Ich mag die klassische, weiße Margerite am liebsten.

Die Korbblütengewächse stellen wenige Ansprüche, gedeihen sowohl im Kübel als auch im Beet. Ein sonniges Plätzchen ist wichtig, da Margeriten im Schatten ihre Blühkraft nicht entfalten können. Sie ist ein wahres Sonnenkind und liebt einen warmen, sonnigen, und windgeschützten Standort. Im Beet ist ein fruchtbarer Boden wichtig und bei der Topfpflanzung verwendet man am besten Kübelpflanzenerde, die ich mit etwas Kompost vermische. Bei großer Hitze benötigt die Margerite viel Wasser – oft sogar morgens und abends. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, damit die Wurzeln nicht verfaulen. Einmal pro Monat kann während der Blütezeit mit Volldünger oder Kompost gedüngt werden. Abgeblühtes muss regelmäßig, unterhalb des Blütenkelchs abgezupft werden, was den Neuaustrieb fördert. Wer sich einmal pro Woche die Mühe macht, wird mit einem stetig, dichten Blütenflor belohnt. Nach der ersten Blüte – etwa Ende Juli bis Anfang August kann die Margerite um etwa ein Drittel zurückgeschnitten werden. Nach kurzer Zeit treibt die Pflanze neu aus, bildet eine Vielzahl neuer Knospen und begeistert mit einer zweiten Blüte.

 

Die meisten Margeriten sind nicht winterhart und gerade im Kübel müssen sie im Haus die kalten Monate überstehen. Ich habe es bisher nicht geschafft, dass sie im Frühling neu austreiben. Zu viel oder zu wenig Wasser, zu dunkel oder zu warm, vielleicht auch Blattläuse die der Pflanze die Energie nehmen. Werde künftig einfach darauf verzichten. Margeriten sind sehr bienenfreundlich und haben ein gutes Nahrungsangebot für Insekten. Besonders häufig sieht man Margeriten jetzt in der freien Natur, größtenteils auf Wiesen oder an Waldränder und sie laden geradezu ein, ein kleines Sträußchen für zu Hause zu pflücken.